Georg Bernsteiner

Arbeiten 2005 - 2006

Die Empfindung einer Wahrnehmung, sei sie aus dem täglichen Umfeld oder aber aus tieferen Bewußtseinsschichten, synthetisiert Bernsteiner zu einer eigenen, unverwechselbaren Bildsprache. Es entstehen Kartographien von Befindlichkeiten, die im Betrachter ihren Widerhall finden werden.

Scheinbar selbstverständliche und bekannte Formen treffen zusammen mit dem Unbenennbaren und Rätselhaften. In dem Nebeneinander innerhalb der Zeichnung nähern sich beide Pole schon während des Zeichnens einander an: Das Eindeutige wird unklar, das Zweifelhafte glaubwürdig. Dies geschieht in einem für jede Zeichnung oft über Monate dauernden Entstehungsprozess, der sich in der Subtilität und Prägnanz der Elemente und den höchst differenzierten Farbvaleurs beziehungsweise Grauwerten äußert.

Der 1969 im Pinzgau geborene Georg Bernsteiner studierte von 1989 bis 1994 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Arnulf Rainer. Seit den neunziger Jahren erhielt er verschiedene Stipendien, darunter im Jahr 1999 das Paris-Stipendium der Salzburger Landesregierung und das Japan-Stipendium des Österreichischen Bundeskanzleramtes.

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