Fritz Wotruba
(1907–1975)

 

 

 

 

 

Die Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit

Eröffnung am Donnerstag, den 24. Januar 2019
ab 18.00 Uhr am Odeonsplatz 16

Dauer der Ausstellung 25. Januar bis 2. März 2019

Fritz Wotruba, Einer der Entwürfe für die Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Wien/Mauer (erbaut 1974–76)

Einer der Entwürfe für die Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Wien/Mauer (erbaut 1974–76)


Auf dem Georgenberg am südwestlichen Stadtrand Wiens steht einer der ungewöhnlichsten sakralen Bauten des 20. Jahrhunderts: die Kirche »Zur heiligsten Dreifaltigkeit«.

Entworfen wurde sie in den 1960er-Jahren von dem Bildhauer Fritz Wotruba. Er formiert in einer Collage aus mehr als 150 individuell gestalteten, monolithisch angelegten Betonblöcken eine Art begehbare Skulptur.

Die Ausstellung zeigt originale Gipsentwürfe, ein Arbeitsmodell in Holz und einen
zu Lebzeiten entstandenen Bronzeguss. Zusammen vermitteln sie die schrittweise immer kompromisslosere Entstehung eines Baukörpers im wahrsten Sinne
des Wortes und geben Einblick in eine trotz aller Zerstückelung bildnerisch durch-geformte Welt. Sicher ganz im Sinne der Stifterin Margarethe Ottillinger ist die Kirche zugleich Bollwerk und Mahnmal. Einige Zeichnungen aus unterschiedlichen Schaffensperioden des Künstlers runden das Bild ab.

Aufgrund starker Proteste gegen die Ausführung konnte mit der Realisierung der Kirche erst im August 1974 begonnen werden. So blieb es dem Künstler verwehrt,
sdie Einweihung im Oktober 1976 noch mit zu erleben.

Ein besonderer Dank gilt Sascha Mehringer, dem Idee und Ausführung der Ausstellung zu verdanken sind.


 

 

 
   
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